Weniger Schlafbedarf
Du fühlst dich nach nur 3 oder 4 Stunden Schlaf völlig energiegeladen und wach.
Manchmal ist der Schlaf das erste Warnzeichen. Bei einer Bipolaren Störung ändert sich der Schlafrhythmus oft schon Tage oder Wochen vor einer Stimmungsepisode. Weniger Schlaf. Mehr Energie. Schnellere Gedanken. Erkenne die Zusammenhänge.
Schlafveränderungen beginnen oft, bevor andere offensichtliche Stimmungssymptome auftreten. Tracking kann dir als wichtiges Frühwarnsystem dienen.
Du fühlst dich nach nur 3 oder 4 Stunden Schlaf völlig energiegeladen und wach.
Du liegst nachts wach, weil dein Gehirn einfach nicht abschalten will und von einer Idee zur nächsten springt.
In depressiven Phasen schläfst du 10-14 Stunden, bist aber trotzdem völlig erschöpft und kommst kaum aus dem Bett.
Du spürst den plötzlichen Drang, nachts neue Projekte zu starten, die Wohnung zu putzen oder zu arbeiten.
Ein plötzliches, stark verringertes Schlafbedürfnis, ohne dass man sich müde fühlt, ist ein typisches Anzeichen für eine hypomanische oder manische Phase. Der Körper läuft unter erhöhtem inneren Antrieb.
Ja. Im Gegensatz zu normaler Schlaflosigkeit (Insomnie), bei der man müde ist aber nicht schlafen kann, fühlt man sich bei einem verringerten Schlafbedürfnis voll geladen und energiegeladen, selbst nach nur wenigen Stunden Schlaf.
Bei Schlaflosigkeit leidest du unter dem Schlafmangel und fühlst dich tagsüber erschöpft. Bei verringertem Schlafbedürfnis (typisch für Manie/Hypomanie) bist du trotz extrem kurzem Schlaf aktiv, energiegeladen und verspürst keine Müdigkeit.
Schlafmangel ist einer der stärksten Auslöser (Trigger) für manische oder depressive Episoden bei bipolaren Störungen. Ein stabiler Schlafrhythmus ist daher die wichtigste Säule der Vorbeugung.
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