Notfallplan & Krisen-Skills
Ein wissenschaftlich fundierter, anpassbarer Krisenplan (Joint Crisis Plan), der in akuten Belastungssituationen Sicherheit und Handlungsorientierung bietet.
Wie funktioniert es?
Nutzer:innen können Frühwarnzeichen, Auslöser und bewährte Bewältigungsstrategien hinterlegen. Zudem lassen sich Vertrauenspersonen und Notfallkontakte direkt verlinken, wie es in der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) verankert ist.
„Eine Patientin spürt aufkommende Panik. Ein Blick in die App erinnert sie an ihre Atemübung und ermöglicht es ihr, sofort ihre Vertrauensperson anzurufen.“
Wissenschaftlicher Hintergrund
In akuten Krisen ist der präfrontale Kortex oft überlastet, was den kognitiven Zugang zu Lösungsstrategien blockiert. Ein vordefinierter, griffbereiter Plan gibt Struktur und wirkt als externes kognitives Gerüst.
Therapeutischer Nutzen
Studien zeigen, dass Joint Crisis Plans (JCPs) zwangsweise Krankenhauseinweisungen um bis zu 25% reduzieren können. Die App stellt sicher, dass der Plan im Alltag immer dabei ist.
Wissenschaftliche Quellen
Psychiatric advance directives: challenges emerging from implementation and possible steps forward.Swartz & Swanson, 2026 (World Psychiatry)
Diese aktuelle Analyse aus 2026 beleuchtet die Herausforderungen und Fortschritte bei der Umsetzung psychiatrischer Vorausverfügungen und zeigt, wie Krisenpläne Patientenautonomie stärken und Zwangsmaßnahmen reduzieren.
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